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Eröffnung tim-Standort JKU

11. November 2019

PRESSETREFF: Eröffnung des 3. Linzer tim-Standorts Johannes Kepler Universität Linz

 

tim-Eröffnung JKU
Bildtext:
Dr.in Jutta Rinner, MBA, Univ.-Prof. Dr. Meinhard
Lukas, DI Markus Hein und Klaus Luger (von links)
eröffnen den tim-Standort bei der JKU.

Unterwegs mit tim – täglich intelligent mobil

Nächste Station Johannes Kepler Universität Linz. Seit 2. September 2019 ist tim auf den Straßen in und um Linz zu sehen. Das neue Mobilitätsangebot der LINZ AG LINIEN startete im September mit der Eröffnung von zwei Standorten – Hauptplatz Linz und LINZ AG-Center, Wiener Straße 151. Der dritte tim-Standort (auch tim-Mobilitätsknoten) wird heute, 11. November 2019, bei der Johannes Kepler Universität (JKU) offiziell eröffnet. Damit liegt der Auf- und Ausbau des modernen Mobilitätsystems für Linz im Plan.

Kurzportrait des neuen Mobilitätskonzepts – tim ist:

  • eine Ergänzung zum öffentlichen Personennahverkehr – ideal für Wege, die man mit den Öffis nicht oder nicht zur Gänze abbilden kann. (Zum Beispiel ein Einkauf oder ein Besuch außerhalb von Linz)
  • ein zukunftsorientiertes umweltfreundliches Mobilitätskonzept, das unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander verknüpft.
  • eine der möglichen Antworten auf die mobilen Fragen unserer Zeit basierend auf großen Trends wie: Sharing Economy und Digitalisierung

Das Herzstück von tim sind die „tim-Mobilitätsknoten“, an denen neben den bestehenden Öffi-Angeboten Radabstellplätze, stationäres (E-)Carsharing, öffentliche E-Ladestationen und ein Mietwagen für längere Fahrten zur Verfügung stehen. Ziel ist, den öffentlichen mit dem individuellen Verkehr zu verbinden und das eigene Auto zu ersetzen oder den Verzicht aufs (Zweit-) Auto zu erleichtern. An den tim-Knoten können Fahrgäste Straßenbahn bzw. Bus beispielsweise mit (E-)Carsharing-Autos oder Mietwagen kombinieren.

Nie wieder Pickerl machen lassen … Wer mit tim statt mit dem eigenen Pkw unterwegs ist, muss sich nicht mehr um Pickerl, Vignette, Service, Reifenwechsel und Co. kümmern. Es steht immer ein neues Fahrzeugmodell mit Vollkasko-Schutz inklusive Insassenversicherung zur Verfügung. Neben der monatlichen Grundgebühr von 7 Euro fallen Kosten nur dann an, wenn das Auto wirklich gebraucht wird …

„Mobilität stellt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit dar. Vor allem in den Städten spielt der öffentliche Verkehr eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung von Mobilitätskonzepten. In Zeiten des Klimawandels geht es um die Reduktion der Feinstaubbelastung und die Schadstoffemissionen des Individualverkehrs. tim setzt dabei auf zwei wichtige Säulen – auf E-Mobilität auf Car-Sharing“, so Bürgermeister Klaus Luger.

Vizebürgermeister Markus Hein sagt: „Multimodale Mobilitätsknoten, an denen verschiedenste Mobilitätsformen angeboten werden, bieten eine optimale Ergänzung zum öffentlichen Verkehr. Sie helfen dabei, das Problem der sogenannten ‚letzten Meile‘ zu minimieren. Gemeinsam mit der LINZ AG wollen wir den Umstieg auf den öffentlichen Verkehr so noch schmackhafter machen. Wir erweitern dieses Angebot im Stadtgebiet zügig. Im Sommer eröffneten wir die ersten tim-Mobilitätsknoten am Hauptplatz und beim LINZ AG-Center. Mit dem heutigen Tag eröffnen wir an der JKU den bereits dritten tim-Mobilitätsknoten in unserer Stadt.“

tim setzt auf: Sharing Economy, Digitalisierung und Standortkonzepte

tim greift den Gedanken ‚Teilen statt besitzen‘ auf. Beim neuen Angebot geht es stark um das Teilen von Verkehrsmitteln. Zudem nutzt tim mit der Digitalisierung noch einen weiteren Megatrend für sich. Der Zugang zu tim ist smart. Über eine App und eine intelligente Benutzer-Karte sind die tim-Angebote einfach und schnell nutzbar. Ich freue mich, dass die LINZ AG LINIEN hier am Standort JKU mit tim ein zusätzliches und zukunftsweisendes Mobilitätsangebot platzieren können“, sagt LINZ AG-Vorstandsdirektorin Dr.in Jutta Rinner.

„tim folgt zudem einem Standort-Konzept basierend auf Bedarfs- und Potenzialanalysen. Der Standort JKU spricht die große Zahl der Studierenden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Campus sowie die Bevölkerung im Umkreis an“, zeigt Vorstandsdirektorin Rinner das vorhandene Nutzerpotenzial von tim am neuen Standort auf.

Eröffnung des tim-Standorts Johannes-Kepler-Universität

Rektor Meinhard Lukas: „Nachhaltigkeit ist Teil des Selbstverständnisses der JKU – in Lehre, Forschung und am Campus selbst. Versorgung mit Sonnenenergie, Umstellung der Mensa auf Bio und eben auch das Mobilitätskonzept sind Beispiele dafür. Der tim-Knoten am Standort JKU schließt die Lücke zwischen Öffis und Individualverkehr. Wir hoffen, dass damit noch mehr Angehörige der JKU animiert werden, auf das öffentliche Verkehrsangebot der Stadt Linz umzusteigen. Zugleich wünsche ich mir, dass wir in den kommenden Jahren viele weitere Eröffnungen von öffentlichen Anbindungen der JKU an das Stadtzentrum haben werden.“

Der neu eröffnete tim-Knoten im Detail

Typisch tim: Der tim-Knoten JKU folgt optisch den Markenmerkmalen:

(Wieder-)Erkennungswert. Jeder sogenannte tim-Knoten ist durch das typische Markendesign gut erkennbar. So kennzeichnet ein Pylon mit Piktogrammen, die für die jeweiligen Angebote stehen, die Standorte und macht sie weithin sichtbar.

Das Angebot am tim-Knoten JKU

  • Stationäres (E-)Carsharing
    Mit dem (E-)Carsharing am tim-Knoten haben tim-Kunden bei Bedarf ein Fahrzeug für kürzere Strecken zur Verfügung. ‚Stationär‘ bedeutet, dass ein tim-Auto bei jenem tim-Knoten zurückgegeben wird, an dem es abgeholt wurde. Am JKU-Standort stehen 2 E-Carsharing-Autos und 2 konventionell betriebene Carsharing-Autos zur Verfügung.
  • Mietwagen
    Um auch längere Fahrten abdecken zu können (etwa einen Ausflug am Wochenende), ist ein Mietwagen buchbar, der am tim-Knoten ‚JKU‘ zur Verfügung steht.
  • Öffentliche Ladesäulen für E-Autos
    Am Standort stehen 2 Ladeplätze für die E-Carsharing-Autos zur Verfügung. In direkter Nähe (Parkplätze Science Park und JKU/Nähe Marketing Institut) befinden sich 2 zusätzliche öffentliche Ladeplätze für das Tanken von privaten E-Autos.
  • Fahrradabstellplätze
    Die tim-Standorte sollen auch mit dem eigenen Rad gut erreichbar sein. Daher gibt es an dem Mobilitätsknoten mehrere Radabstellplätze.
  • tim-Knoten = Taxi-Abfahrtsstelle
    Eine bewährte Ergänzung zum öffentlichen Verkehr ist das Linzer Anruf-Sammel-Taxi (AST). tim wertet das AST zusätzlich auf. Denn jeder tim-Knoten hat am Knoten oder in unmittelbarer Nähe auch eine AST-Haltestelle*. Fahrgäste können sich ein Anruf-Sammel-Taxi bestellen und sich wie gewohnt abholen lassen. (*Im Fall ‚JKU‘ befinden sich 2 etablierte AST-Haltestellen in unmittelbarer Nähe – Endhaltestelle Universität, Linie 1 und 2, sowie Endhaltestelle Linie 77, Universität Nord. Diese bleiben sinnvoller Weise bestehen.)

Der tim-Mobilitätsknoten JKU ist der bislang dritte tim-Standort in Linz. Die ersten zwei tim-Linz-Mobilitätsknoten (= tim-Standorte) – am Linzer Hauptplatz und beim LINZ AG-Center – wurden am 2. September 2019, eröffnet. Gleichzeitig mit den beiden tim-Knoten startete das tim-Servicecenter beim LINZ AG-Center, Wiener Straße 151, den Betrieb.

Das tim-Servicecenter

Im tim-Servicecenter beim Eingang des LINZ AG-Centers (Wiener Straße) können sich Interessierte für tim anmelden, erhalten dort auch die tim-Karte sowie eine einmalige Benutzer-Schulung. Dafür stehen tim-Mitarbeiter persönlich sowie telefonisch zur Verfügung.

Erste Erfahrungswerte

Derzeit befindet sich tim in der erweiterten Startphase. Dennoch gibt es bereits erste Erkenntnisse bzw. Erfahrungen, die sich aufgrund des frühen Zeitpunkts noch verändern können. Derzeit ist bemerkenswert:

tim kommt in allen Altersgruppen gut an. Der bislang jüngste tim-Linz-Kunde ist 20 Jahre, der bislang älteste 83 Jahre alt. Die Top-Gruppe ist jene der 40 – 50-jährigen, gefolgt von der Gruppe 20 – 30 sowie 50 – 60 Jahre.

E-Carsharing überzeugt! Deutlich mehr tim-Nutzer wählen die E-Carvariante (Im Oktober wurden 85 % der Carsharing-Fahrten mit einem E-Auto absolviert) – damit scheint auch das Ziel der LINZ AG, mit tim mehr Menschen für E-Mobilität zu begeistern, erreicht zu werden.

Die bisherige durchschnittliche Nutzungsdauer eines tim-Fahrzeugs liegt bei 4,5 Stunden. Auch diese Zahl bestätigt die Annahme und die Konzeptausrichtung basierend auf den Erfahrungswerten von timGraz.

Zwei anonymisierte Beispiele aus dem Alltag im tim-Servicecenter:

tim-Linz Nutzerin: Die Kundin freute sich schon aufgrund der medialen Vorberichte auf den Start von tim-Linz und meldete sich kurz nach der Eröffnung zur Beratung im tim-Servicecenter an – Für die Anreise nutzte sie die Straßenbahn – Nach der erfolgreichen Einschulung folgte die Testfahrt – Die Nutzerin ließ den tim-Mitarbeiter nach der Probefahrt schon auf halbem Weg aussteigen und fuhr gleich weiter – Ihre erste tim-Fahrt führte zum Einkauf…

tim-Linz-Nutzer: Der Kunde kam mit dem eigenen Pkw nach vorheriger Terminvereinbarung ins tim-Servicecenter – Während der Beratung stieg die Begeisterung – Nach der Registrierung erhielt der Kunde seine tim-Karte – Seither ist er mit tim unterwegs und plant mittlerweile, seinen eigenen Pkw demnächst zu verkaufen …

Die nächsten Schritte für tim-Linz

Geplante Standorte

In Zusammenarbeit mit der Stadt Linz sind in der ersten Phase fünf

Standorte als multimodale Mobilitätsknoten für tim-Linz geplant.

Nach den eröffneten Standorten am Hauptplatz, beim LINZ AG-Center und bei der Johannes Kepler Universität werden bis Mitte 2020

  • bei der Tabakfabrik (als Prototyp für einen Standort im Stadtgebiet mit hohem Beschäftigungsgrad) und
  • in der Grünen Mitte (zur Erschließung eines jungen Stadtteils)

noch zwei weitere tim-Standorte entstehen.

Geplant ist, bis 2021 nach erfolgter Detailevaluierung gemäß Förderprogramm vier weitere – insgesamt 9 – Standorte umzusetzen.

BMVIT-Förderung für tim-Graz und tim-Linz

Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert und im Rahmen des Programms „E-Mobilität für alle: Urbane Elektromobilität“ durch die Schieneninfrastruktur-Dienstleistungsgesellschaft mbH (SCHIG mbH) abgewickelt.

Graz und jetzt Linz setzen bei multimodaler Mobilität auf die Marke ‚tim‘

Das multimodale Mobilitätsmodell ist in Graz und in Linz im Einsatz.

Die Standort-Weiterentwicklung in Graz und die Umsetzung in Linz wird durch das BMVIT mit einer Summe in Höhe von insgesamt 1,8 Millionen Euro gefördert. Circa 1,1 Millionen Euro erhält tim-Linz für die Entwicklung und die Umsetzung.

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